| Medos Medizintechnik AG eröffnet neuen Standort in Reutlingen |
| |
08.02.2012: Medos Medizintechnik AG eröffnet neuen Standort in Reutlingen
|
Von Links: Josef Bogenschütz, Dr. Jürgen Böhm (Vorstände der Medos AG), Reinhold Beuter (Standortleiter), Thomas Villinger (Aufsichtsratsvorsitzender)
Die Medos Vorstände Dr. Jürgen Böhm und Herr Josef Bogenschütz eröffneten offiziell im Reutlinger Technologiepark ihren neuen Standort.
Die Eröffnung des neuen Medos Standorts bedeutet einen weiteren Schritt in der konsequenten Umsetzung der definierten Strategie zur Schaffung neuer Technologie- und Therapiekonzepte. Die Medos AG entwickelt, produziert und vertreibt Produkte und Therapien im Bereich der Herzchirurgie zur Behandlung des Herzinfarkts.
Der neue Standort im Reutlinger Technologiepark startet mit einem Team aus sehr erfahrenen Mitarbeitern zur Forschung & Entwicklung von Medizintechnikgeräten aus dem Bereich der Perfusionstechnik und Blutpumpen. Die Leitung des Standortes übernimmt Herr Reinhold Beuter, der den zügigen Ausbau des Standortes vorantreiben wird, um das bereits bestehende hohe Niveau zu halten und das ehrgeizige Ziel der Technologieführerschaft zu erreichen.
Die Wahl des Standorts Reutlingen, neben Stolberg bei Aachen und Radeberg bei Dresden, führt die konsequente qualitätsbetonte Strategie fort, vorrangig in Deutschland zu entwickeln und zu produzieren, getreu dem Motto „Made in Germany“. Der Reutlinger Standort wurde gewählt, da die Nähe zu den Universitäten, Instituten Tübingen/Stuttgart und den Universitätskrankenhäusern - den Kunden der Medos - im Mittelpunkt der Firmenphilosophie steht. Der neu gegründete interuniversitäre Studiengang der Uni Tübingen/Stuttgart im Bereich der Medizintechnik war ein weiteres ausschlaggebendes Argument zur Standortwahl. „Wir freuen uns auf die Absolventen aus diesem Bereich und bieten ideale Voraussetzungen in einem hoch interessanten und spannenden Umfeld“, so Josef Bogenschütz, Vorstand für Technologien und Vertrieb.
Der Ausbau in Forschung und Entwicklung bedeutet für Medos nicht nur die Optimierung bisheriger Technologien, sondern auch die Entwicklung völlig neuer Systeme, die die Therapie schwerkranker Patienten weiter verbessern werden. Hierzu setzt Medos stark auf die Zusammenarbeit mit führenden Herzchirurgen und Kardiotechnikern aus Deutschland und dem Ausland. “Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse und Anforderungen der Anwender zu kennen und zu bedienen, um dadurch einen maßgeblichen Teil zu einer für den Patienten erfolgreichen Therapie beizutragen“, so Dr. Jürgen Böhm, Vorstand Marketing und Medical Direktor der Medos.
|
|
| |
|
| Medos präsentiert sich im neuen Look |
| |
28.10.2011: Nach der neuen strategischen Ausrichtung sind die Veränderungen bei Medos nun auch von außen deutlich sichtbar.
|
Medos‘ neuer Auftritt auf dem EACTS in Lissabon
Auf dem 25. Europäischen Jahreskongress der Herz- und Thoraxchirurgen (EACTS) Anfang des Monats in Lissabon präsentierte sich Medos erstmalig in völlig neuem Outfit. Nach der Neupositionierung ist das veränderte Auftreten nur eine logische Konsequenz. „Wir wollen auch optisch deutlich zeigen, dass wir Medos mit einer neuen, klaren Strategie ausgerichtet haben“ so Vorstand Dr. Jürgen Böhm.
Das Corporate Design wurde modernisiert, aber in seinen grundsätzlichen Charakterzügen nicht verändert. Der neue Unternehmensclaim „cardiopulmonary solutions“ zeigt klar die künftige Ausrichtung hinsichtlich Herzchirurgen und Kardiotechniker. „Die Anwender der Medos Produkte stehen klar im Fokus der neuen Unternehmensstrategie, da er maßgeblich den geplanten Ausbau unseres Produktportfolios bestimmen wird. Sie sollen sich in unserem neuen Auftritt wiederfinden,“ so Böhm.
Medos machte in den letzten Wochen deutlich, dass sie stark in den Ausbau des Produktportfolios investieren und „weiterhin auf höchste Qualität Made in Germany setzen wird“, so Vorstand Josef Bogenschütz. „Daher liegt unser Augenmerk besonders auch auf der Kommunikation unserer ausschließlich deutschen Produktion auf über 1.000m² Reinraumfläche. Das ist mittlerweile nicht mehr selbstverständlich“, so Bogenschütz weiter.
Seit Kurzem steht allen Kunden, Anwendern und Interessierten die komplett überarbeitete Website www.medos-ag.com zur Verfügung. Ziel ist, diese zu einer Informationsplattform wachsen zu lassen, die neben Unternehmens- und Produktinformationen, aktuellen Veranstaltungen auch Neuigkeiten über die Therapieverfahren, wissenschaftliche Publikationen und vieles mehr bieten wird.
|
|
| |
|
| Zulassung des neuen deltastream® HC |
| |
05.07.2011: Heute gab Medos bekannt, dass das weltweit einmalige deltastream® Heater/Cooler für den CE-Markt zugelassen wurde.
|
Der neue deltastream® H/C
Mit der Zulassung des deltastream® HC vervollständigt Medos ihr Komplettsystem für die effiziente Behandlung herzchirurgischer Patienten.
Mit dem neuesten Hypo- und Hyperthermiegerät deltastream® HC können Patienten sowohl gewärmt als auch gekühlt werden. Die gewünschte Temperatur kann sicher und präzise gesteuert und kontrolliert werden. Es ist das einzige System in dieser Größe, dass sowohl wärmen als auch kühlen kann.
Durch die kompakte und robuste Bauweise lässt sich der deltastream® HC sicher auf dem deltastream® Systemwagen lll fixieren. Der Heater/Cooler zeichnet sich durch eine intuitive Handhabung und einen leisen Betriebsmodus aus.
Das deltastream® System kommt bei einer ganzen Reihe von Indikationen zum Einsatz, unter anderem beim myokardialen Pumpversagen nach EKZ, bei kardiogenem Schock unterschiedlicher Genese, aber auch als erweiterte Therapiemaßnahme bei kardiopulmonaler Reanimation, bzw. oder als Bridging-Therapie. Vom Erwachsenen bis zum Neugeborenen ermöglicht das deltastream® System ein breites Anwendungsspektrum. Der modulare Aufbau und die flexible Positionierung der Komponenten ermöglichen eine einfache Handhabung des Perfusionssystems.
|
|
| |
|
| Übernahme durch den ZFHN |
| |
25.01.2011: Aufgrund der Akquise der Medos Medizintechnik AG durch den Zukunftsfonds Heilbronn wird es zukünftig eine enge Zusammenarbeit mit der Novalung GmbH geben, wodurch beide Medizintechnikunternehmen gestärkt werden.
|
|
Der Zukunftsfonds Heilbronn (zfhn) gab bekannt, dass er die Medos Medizintechnik AG von der Ventizz Capital Partners Advisory AG gekauft hat. Der Kaufvertrag wurde am 30. Dezember 2010 unterzeichnet. Mit dieser Akquisition wird die Medizintechnik die wichtigste Branche für die Beteiligungsgesellschaft. Thomas Villinger, Geschäftsführer des zfhn erklärte den Entschluss zum Kauf: „Die Medizintechnikbranche weist ein solides Wachstum auf und ist zyklusunabhängig.“ Weiterhin machte er klar, „dass die beiden Portfoliounternehmen Medos und Novalung in unterschiedlichen Märkten, nämlich der Herz- und Lungenunterstützung jeweils Technologieführer sind. Ihre innovativen Technologien ergänzen sich hervorragend und können bei einer engen Zusammenarbeit noch besser genutzt und rasch weiterentwickelt werden.“
|
|

Verkündigung der Übernahme der Medos AG durch den ZFHN: Dr. Hamm, T. Villinger, J. Bogenschütz, Dr. Matheis (v.l.n.r.) |
Dr. Volker Hamm, designierter Vorstand von Medos stellte erfreut klar: „Wir sind sehr froh über diese Entwicklung. Mit Novalungs exzellentem Markt Know-How im Bereich der Lungenunterstützung werden unsere High-Tech Produkte eine wesentlich breitere Anwendung finden.“ Weiterhin verkündete Hamm, dass Christian Palme Medos zusammen mit Thomas Villinger als Aufsichtsrat zur Verfügung steht. Die Standorte von Medos in Stolberg und Radeberg werden auch nach der Übernahme beibehalten und fortgeführt.
Dr. Georg Matheis, Geschäftsführer seit Gründung der Novalung GmbH vor acht Jahren sagte, dass Novalung es nach vielen tausend Patientenbehandlungen mit der künstlichen Lunge, dem iLA Membranventilator, geschafft habe. „Die innovative Therapie zur Behandlung des Lungenversagens ohne invasive mechanische Beatmung wird nun akzeptiert“, so der habilitierte Mediziner. „Um als Pionier die Marktführerschaft weiter ausbauen zu können, werden wir uns 2011 zu einem kompletten Portfolioanbieter entwickeln. Das wird mit der Medos Kooperation nun schneller möglich als gedacht.“ Matheis verwies zudem auf das neue Mitglied der Geschäftsführung, Josef Bogenschütz, der erst vor wenigen Wochen von Maquet zu Novalung wechselte. „Herr Bogenschütz hat neben seiner Führungsstärke große Expertise in der Entwicklung und Produktion von künstlichen Lungen. Mit ihm sind wir optimal aufgestellt, um mit hoher Schlagkraft weitere innovative Lösungen zum Ersatz der invasiven mechanischen Beatmung zu entwickeln. Zusammen werden wir die Vision realisieren, mit den Anwendern unserer Lösungen die schädliche invasive mechanische Beatmung zunehmend zu vermeiden“.
Bogenschütz, der zuletzt als Vorstandsvorsitzender die Maquet Cardiopulmonary AG erfolgreich aufbaute, ist auch positiv gegenüber der Weiterentwicklung des zfhn Portfolios gestimmt. „Ich freue mich, dass sich mit der neuen Kooperation viele Synergieeffekte für beide Firmen ergeben. Wir werden unser Know-How in der hochqualifizierten Reinraumproduktion für künstliche Lungen gemeinsam nutzen und unsere Produktionseffizienzen weiter optimieren.“ Er stellte zudem die Schwerpunkte Novalungs Strategie vor, den Forschungs- und Entwicklungsbereich intensiv auszubauen sowie den internationalen Vertrieb in die Kernmärkte Europa und USA zu erweitern. |
|
| |
|